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Russland verringert Gasexport nach Deutschland
Russischer Winter erhöht eigenen Gasbedarf

- Foto: flickr.com/blmiers
Den Voraussagen nach wird es in Deutschland in den kommenden Tagen noch kälter. "Die sibirische Kälte hat Europa weiter fest im Griff" schreibt die Tageszeitung Die Welt. Auch in Russland ist es derzeit überdurchschnittlich kalt, der Winter besonders hart. Das wirkt sich auf den Gasverbrauch aus.
Der Focus meldet, dass aktuell jeden Tag 2 Milliarden Kubikmeter Gas gebraucht werden – eine Menge die dem Jahresverbrauch Bulgariens entspricht. Um den eigenen Bedarf zu sichern, hat der Gaslieferant Gazprom seine Lieferung nach Europa reduziert.
Durch die Yamal-Europa-Pipeline von Russland übe Weißrussland nach Polen und Deutschland ist gestern 10 Prozent weniger Gas geflossen als in den Tagen zuvor, so berichtet es Interfax (vgl. n-tv). Weiter heißt es, dass 8 Prozent der Bestellungen aus Italien nicht hatten bedient werden können (siehe auch Der Spiegel).
Es ist fraglich, ob bei anhaltender Kälte das Gas ausreicht - und welche Auswirkungen dies sowohl auf den Gaspreis als auch auf den Strompreis haben wird.