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Trend zu mehr Akteuren am Markt

29.08.2011

Kleine und mittelständische Versorger gewinnen an Bedeutung

Foto: Württembergische Energie

Die Deutsche Welle berichtet von „ratlosen Energieversorgern“. Der Atomausstieg habe die Energiekonzerne völlig überrascht – eine angepasste Konzernstrategie wird bis heute nicht deutlich. Der Energiewissenschaftler Uwe Leprich vom Institut für ZukunftsEnergieSysteme vermutet, dass das späte Umdenken der Energiekonzerne vor allem mit der „exorbitant hohen Rendite“ der letzten Jahre zusammenhängt. Einige der Versorger hätten kaum ein Interesse an der Energiewende, die ihr bisheriges, hochlukratives Modell ins Wanken bringt. Beispiel RWE: Jürgen Großmann, Vorstandvorsitzender der AG, hat selbst auf das Aktienrecht verwiesen. Dieses verpflichtet einen börsennotierten Konzern dem Vermögen der AG und dem der Aktionäre zu dienen.

Inzwischen ist klar, dass weder in der Atomenergie – und seitdem bekannt ist, dass die Bundesregierung weiterhin an ihren Klimaschutzzielen festhält – noch in dem Verbrennen fossiler Brennstoffe wie Kohle oder Gas die Zukunft der Energie liegt. Die großen Energiekonzerne hätten nach Leprich lange Zeit „die Zeichen der Zeit nicht erkannt“. Entsprechend seien die Investitionen in die erneuerbaren Energien bislang nicht ausreichend gewesen. Dagegen können die mittelständischen, häufig kommunalen Energieversorger hier punkten. Sie seien gut aufgestellt und spielen eine wichtige Rolle bei der Stromerzeugung durch erneuerbare Energien.


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BDEW veröffentlicht aktuelle Verbrauchszahlen

16.05.2011

Geringer Anstieg des Stromverbrauchs

Foto: BDEW

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) veröffentlichte am 13.05.2011 in einer Pressemitteilung die Verbrauchszahlen für das erste Quartal 2011. Im Vorjahr legte nach Berechnungen des Verbandes der Stromverbrauch kräftig zu (+3,9 Prozent) zu. Im ersten Quartal 2011 gab es nur noch einen leichten Anstieg (+0,4 Prozent). Laut BDEW bewegt sich der Stromverbrauch in Deutschland somit nahezu auf Vorkrisenniveau.

Der Gasverbrauch dagegen ist stark rückläufig (-10 Prozent). Den deutlichen Rückgang führt der BDEW auf einen vergleichsweise milden Winter und entsprechend niedrigeren Heizbedarf zurück.

Der BDEW vertritt rund 1.800 Unternehmen. Diese repräsentieren u. a. rund 90 Prozent des Strom- und Gasabsatzes.

 

 

Erneuerbaren Energien steigern Anteil am Strommix

22.02.2011

BDEW veröffentlicht Zahlen für 2010

Foto: global2000/flickr.com

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) veröffentlichte diese Woche in einer Meldung die aktuellen Zahlen ihrer Erhebung zum Strommix in Deutschland. 

 

78 Prozent des Stroms in Deutschland wurden im Jahr 2010 aus konventionellen Energieträgern wie Kohle (42 Prozent), Kernenergie (23 Prozent) und Erdgas (14 Prozent) produziert. Der Beitrag der Erneuerbaren Energien mit 17 Prozent verteilt sich auf wie folgt: Windkraft (6,2 Prozent), Biomasse (4,7 Prozent), Wasserkraft (3,2 Prozent), Photovoltaik (2,0 Prozent) und Müllkraftwerke (0,8 Prozent). Rund 5 Prozent verteilen sich auf sonstige Energieträger wie Heizöl und Pumpspeicher.

 

Zwar konnte der Anteil der Erneuerbaren Energien im Vergleich zu 2009 von 16,5 Prozent auf 17 Prozent gesteigert werden. Doch dieser Anteil reiche nicht aus, um in absehbarer Zeit auf andere Energieträger zu verzichten, so Frau Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des BDEW.

BDEW veröffentlicht aktuelle Verbrauchsdaten

10.12.2010

Gegenüber den ersten drei Quartalen in 2009 erhöhter Strom- und Gasabsatz in 2010

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) veröffentlicht am 10.12.2010 die aktuellen Kennzahlen zum bisherigen Jahresverbrauch von Strom und Gas. Den Erhebungen nach führt das anhaltende Wirtschaftswachstum zu einem Absatzplus in den ersten drei Quartalen von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In konkreten Zahlen sind das rund 398 Milliarden Kilowattstunden Strom (+3,9 Prozent) und 657 Milliarden Kilowattstunden Erdgas (+5,2 Prozent).

 

Eine positive Entwicklung der Industrieproduktion hat den Verbrauch kräftig nach oben getrieben. Der Verbrauch hat allerdings noch nicht das „Vorkrisenniveau“ erreicht, sondern liegt noch durchschnittlich 3 Prozent darunter. Dies ist auf eine verbesserte Energieeeffizienz zurückzuführen.

 

Der BDEW vertritt rund 1.800 Unternehmen. Diese repräsentieren u. a. rund 90 Prozent des Strom- und Gasabsatzes.

 

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