Konsolidierungen am Kohlemarkt

08.11.2021

Starke Unsicherheiten am Gasmarkt im Hinblick auf die Versorgungssicherheit im Winter sorgten in der KW 44 für festere Strompreise.

DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE:

STROM: Konsolidierungen am Kohlemarkt sowie starke Unsicherheiten am Gasmarkt im Hinblick auf die Versorgungssicherheit im Winter sorgten in der KW 44 für festere Strompreise. Das CAL-22 (Base) wurde am Freitag bei 114,50 €/MWh, das Spitzenlast-Produkt (Peak) bei 139,75 €/MWh abgerechnet – ein durchschnittlicher Preiszuwachs von ca. 4 % im Vergleich zur KW 43.

Das CAL-23 notierte am Freitag 29,62 €/MWh niedriger als das CAL-22. Fu?r die nachfolgenden Lieferjahre ergeben sich folgende Differenzen: CAL-24 (-31,27 €/MWh), CAL-25 (-43,12 €/MWh) und CAL-26 (-43,75 €/MWh).

GAS: Zweifel an den angeku?ndigten zusätzlichen Gaslieferungen aus dem russischen System sowie ein sta?rkerer CO2-Markt sorgten zum langen Ende der Woche für festere Gaspreise.

In der Folge wurde das CAL-22 zum Freitag bei 48,14 €/MWh abgerechnet, was einem Plus von 2,07 €/MWh zur Vorwoche bzw. 2,98 €/MWh zum Montag entspricht. Das CAL-23 folgte mit 31,55 €/MWh ebenfalls leicht verändert mit einem Plus von 0,19 €/MWh.

Die nachfolgenden Jahreskontrakte CAL-24 und CAL-25 werden mit 24,16 €/MWh bzw. 21,29 €/MWh, derzeit im Schnitt ca. 25 €/MWh niedriger als das Frontjahr 2022 (CAL-22) gehandelt.

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