Leicht festere Strompreise

16.11.2021

Preisgeschehen schwer prognostizierbar

STROM:

Ein stabiler Kohlemarkt sowie ein anziehender CO2-Preis sorgten in der KW 45 für leicht festere Strompreise. Das Preisgeschehen bleibt aufgrund der hohen Volatilität aber schwer prognostizierbar. Das CAL-22 (Base) wurde am Freitag bei 115,48 €/MWh, das Spitzenlast-Produkt (Peak) bei 141,25 €/MWh abgerechnet – ein durchschnittlicher Preiszuwachs von ca. 1 % im Vergleich zur KW 44. Für das CAL-23 wurde am Freitag 30,30 €/MWh niedriger als das CAL-22 abgerechnet. Für die nachfolgenden Lieferjahre ergeben sich folgende Differenzen: CAL-24 (-40,01 €/MWh), CAL-25 (-43,05 €/MWh) und CAL-26 (-44,08 €/MWh).


GAS:

Leicht zunehmende Gasliefermengen aus Russland gepaart mit einer, aufgrund unterdurchschnittlicher Temperaturen, gesteigerten Wärmenachfrage sorgen derzeit für einen Gasmarkt in Seitwärtsbewegung. In der Folge wurde das CAL-22 zum Freitag bei 48,44 €/MWh abgerechnet, was einem Plus von 0,30 €/MWh zur Vorwoche entspricht. Das CAL-23 folgte mit 31,16 €/MWh ebenfalls leicht verändert mit einem Minus von 0,39 €/MWh. Die nachfolgenden Jahreskontrakte CAL-24 und CAL-25 werden mit 24,26 €/MWh bzw. 21,27 €/MWh, derzeit im Schnitt ca. 23 €/MWh niedriger als das Frontjahr 2022 (CAL-22) gehandelt.

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