Starke Preisbewegungen an den stromrelevanten Rohstoffmärkten

30.11.2021

Volatile Preisgefüge am Strommarkt

STROM: Starke Preisbewegungen an den stromrelevanten Rohstoffmärkten (Gas und Kohle) sowie ein starker CO2-Zertifikathandel bestimmen derzeit das volatile Preisgefüge am Strommarkt. Die teilweise heftigen Abstürze, wie sie noch zur Mitte der Woche beobachtet werden konnten, können hierdurch aber nicht hinreichend erklärt werden und lassen vornehmlich Vermutungen auf technische Impulse zu. Für das Jahr 2022 (CAL-22) wurde das Grundlastprodukt Base am Freitag bei 134,45 €/MWh, das Spitzenlast-Produkt (Peak) bei 172,75 €/MWh abgerechnet – ein durchschnittlicher Preiszuwachs von ca. 6 % zum Freitag der Vorwoche. Der Preisunterschied des CAL-22 zum nachfolgenden Frontjahr (CAL-23) betrug zum Freitag 37,10 €/MWh (97,35 €/MWh). Die nachfolgenden Lieferjahre (Base) wurden wie folgt abgerechnet: CAL-24 (81,95 €/MWh), CAL-25 (77,75 €/ MWh) und CAL-26 (76,00 €/MWh).


GAS: Kühlere Temperaturaussichten bei konstant bleibenden Gaslieferungen aus dem russischen System sowie niedriger prognostizierte Windstrommengen bestimmen derzeit das festere Bild am Gasmarkt. In der Folge wurde das CAL-22 zum Freitag bei 54,30 €/MWh abgerechnet, was einem Plus von 2,32 €/MWh zur Vorwoche entspricht. Das CAL-23 folgt mit 33,87 €/MWh ebenfalls leicht verändert mit einem Plus von 1,60 €/MWh. Die nachfolgenden Jahreskontrakte CAL-24 und CAL-25 werden mit 25,75 €/MWh bzw. 22,09 €/MWh, derzeit im Schnitt ca. 27 €/MWh niedriger als das Frontjahr 2022 (CAL-22) gehandelt.

 

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